Hotels: Investoren auf Herbergssuche
Gut funktionierende Hotels in Wien und Salzburg stehen nicht nur bei Städtetouristen hoch im Kurs, sondern auch bei Investoren und Hotelbetreibern
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Gut funktionierende Hotels in Wien und Salzburg stehen nicht nur bei Städtetouristen hoch im Kurs, sondern auch bei Investoren und Hotelbetreibern
Die Wiener Tourismus Vermarktungsorganisation „Wien Tourismus“ kann seit bald einem Jahrzehnt ein Rekordjahr nach dem anderen vermelden – die Zahl der jährlichen Übernachtungen wird demnächst die 15-Millionen-Grenze überschreiten.
Vom Glanz vergangener Tage ist nicht mehr viel übrig: Manches Hotel, in dem früher die Reichen urlaubten, schlittert in die Insolvenz. Dafür kann es viele Gründe geben.
Ein Revenue-Manager ist dafür zuständig, mit intelligenter Preisgestaltung die Balance zwischen Nachfrage und verfügbarer Zimmerkapazität zu finden. Die Bedeutung ist gestiegen:
Kettenhotellerie Hotelgruppen setzen auf nicht standardisierte Konzepte, um Einzelhotels zu werben.
Investoren haben Wien als Hotel-Eldorado entdeckt. Solange Kaufinteresse da ist, wird an jeder Ecke gebaut. Für Wien sprechen die gute Infrastruktur, die Lage und stabile Renditen.
2013 brachte einen Nächtigungsrekord, auch heuer geht es steil nach oben. Der Hotelmarkt boomt, derzeit gibt es mehr Nachfrage von Betreibern als Projekte.
Martin Schaffer ist Managing Partner des Beratungsunternehmens MRP Hotels und Referent beim Deutschen Hotelimmobilien - Kongress
Der frühere Area Vice President und Direktor des Grand Hyatt in Berlin, Fred Hürst (64), ist Berater geworden. Als Partner der MRP Hotels in Luzern hilft er Eigentümern, Investoren und Hotelbetreibern bei der Umsetzung ihrer Pläne. Welche Trends sieht er? Wie kann die Branche Schritt halten?
Reine Festpacht- und Managementverträge verlieren zunehmend an Bedeutung. Mit hybriden Verträgen wird das Risiko unter den Partnern neu verteilt.